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Neue Flächen zum Wohnen und Arbeiten

 

Die Fraktionen von CDU und Bündnis 90 / Die Grünen haben zwei neue Anträge eingebracht, um die Stadt Barntrup als Wohn- und Arbeitsort aufzuwerten und dies auch zu bewerben.


Der erste Antrag bezieht sich auf die Bewerbung freier Bau- und Gewerbegebiete. Auch wenn Barntrup derzeit (noch) nicht allzu viele Flächen anbieten kann, sollten diese offensiv vermarktet werden. Andere Kommunen machen es vor! Wir hatten bereits im Mai 2016 einen entsprechenden Antrag auf den Weg gebracht, leider hat sich bislang noch nicht viel getan.


Hier der Antrag im Wortlaut:

Antrag

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Schell,  

hiermit beantragen die Fraktionen von Bündnis 90 / die Grünen und der CDU nochmals die Aufstellung von geeigneten Werbetafeln für freie Industrieflächen, Aufstellungsort Gebiet Ladestraße - B 66 und für Wohnbauplätze im Gebiet Hintere Lohbreite, Standort nördlich des Kreisels westliche Seite L758 vor dem Wall.  

Durch Bewerbung und Hinweis auf günstige Gewerbe- und Wohnflächen versprechen wir uns auf Grund der verkehrsgünstigen Standorte der Werbetafeln, und der Anzahl der durchfahrenden Fahrzeuge eine erhöhte Nachfrage.   

Dieser Antrag ist auf der nächsten Sitzung des Hauptausschusses zu behandeln.  

Die Aufstellung der Werbetafeln soll bis zum 30.05.2017 durchgeführt sein.

 

In einem zweiten Antrag regen wir an, dass die noch freien Flächen im Kreuzungsbereich B1 / B66 entlang des Bahndamms im Hinblick auf die Ausweisung von Industrie- oder Mischgebieten zu überprüfen.


Barntrup verfügt derzeit über einen relativ begrenzten Vorrat an Gewerbeflächen. Sollte es in nächster Zeit einen Bedarf an größeren Arealen für Betriebsneubauten oder -erweiterungen geben, könnten wir hier schnell an unsere Grenzen stoßen. Der Erhalt und idealerweise die Schaffung von Arbeitsplätzen ist jedoch essentiell für unsere Gemeinde - nicht nur bezüglich der Steuerkraft, sondern auch angesichts der weiterhin sinkenden Einwohnerzahlen.


Im besten Fall ließe sich hier ein durchgehendes Industriegebiet zwischen dem Försterweg und der B66 schaffen. Die Verkehrslage wäre optimal, auch im Hinblick auf die im Bau befindliche Nordumgehung.


Natürlich müssten, wenn der Plan zum Tragen kommt, auch Flächen versiegelt werden. Auch könnte es zu einer erhöhten Lärmbelastung durch die neuen Betriebsflächen kommen. Aber was wäre die Alternative?


Die vorhandenen Gewerbeflächen wären irgendwann ausgelastet. Erweiterungen vorhandener Unternehmen müssten abgelehnt, neue Investoren abgewiesen werden. Die Wirtschafts- und Steuerkraft der Stadt - die schon jetzt nicht ausreicht, um die Aufwendungen zu decken - würde sinken. In der Folge würden die steuerlichen Belastungen der Gewerbetreibenden und der Bürgerinnen und Bürger stärker als ohnehin steigen. Barntrup wäre als Wohnort zunehmend unattraktiv - besonders für junge Arbeitnehmer/innen und ihre Familien.


Daher sehen wir keine Alternative - neue Flächen müssen her! Der ins Auge gefasste Bereich ist durch die Bundesstraßen und das vorhandene Industriegebiet bereits entsprechend geprägt. Die nahe Umgehungsstraße wird ohnehin für neue Emissionen sorgen. Auch hier der gemeinsame Antrag:

 

Antrag

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Schell,  

die Fraktionen von CDU und Bündnis 90 / Die Grünen beantragen den folgenden Antrag im nächsten Planungsausschuss zu behandeln:  

Das Gebiet Grüner Jäger begrenzt durch B66, B1 und Bahndamm soll nach Möglichkeit überplant werden. Hierzu beantragen wir die folgenden Punkte zu klären:  

1.) Ist es rechtlich und ökologisch möglich den Bahndamm zu verfüllen und   

2.) als durchgängige Fläche als Industrie/Mischgebiet zum derzeitigen Industriegebiet am Försterweg zu schaffen?  

Begründung: Wir sehen hier diesen Lückenschluss als sinnvoll an und könnten so für kleine Betriebe ideale Flächen bieten, auf denen die Gewerbetreibenden auch gesehen werden neu: die attraktiv und sichtbar ist und somit zum Aushängeschild für Gewerbe werden kann.  

Durch die Nähe zum Anschluss an die B1 und der zukünftigen Umgehungsstraße ist dies ein idealer Standort für eine Erweiterung ohne zusätzlichen Durchgangslärm für die Stadt zu verursachen. Denkbar an dieser Stelle wäre eventuell ein Autohof. Dieser wäre in großem Umkreis mit einem Alleinstellungsmerkmal versehen und könnte so auf Grund der bereits erwähnten Lage, inklusive der gegenüber vorhandenen Tankstelle, auch ein gute Möglichkeit zur Ansiedlung eines Fast Food Restaurants sein.  

Wir erwarten die Überprüfung gemäß 1 & 2 bis spätestens 30.06.2017.

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